Fiirobig bei der Bürgergemeinde Tägerwilen
Spätsommerwetter, Festzelt und gute Gesellschaft – die Voraussetzungen für den «Fiirobig» der Bürgergemeinde Tägerwilen am 11. September hätten kaum besser sein können. Im Rahmen des diesjährigen Märliumzugs trafen sich Bürgerinnen und Bürger mit ihren Familien auf der Gemeindewiese. Im Mittelpunkt stand dabei vor allem eines: gemeinsam eine gute Zeit zu verbringen.
Los ging es mit einem Apéro unter freiem Himmel. Zeit für Gespräche gab es reichlich, für die passenden Töne sorgten die Jagdhornbläser «Wildsaund vom Eichhau». Gleich zweimal waren sie zu hören – vor und nach dem Essen.
Dann rückte einer in den Mittelpunkt, der damit wohl nicht gerechnet hatte: Bernhard Lussi. Seit zehn Jahren gehört der Präsident dem Verwaltungsrat der Bürgergemeinde an. Vizepräsident Walter König würdigte sein Engagement – und überreichte ihm ein Jubiläumsgeschenk, das garantiert nicht im Schrank verschwinden wird: einen eigens angefertigten «Veloständer» aus Fichtenholz.
Dass Bernhard Lussi an diesem Abend noch ein zweites Mal ins Visier geraten würde, dafür sorgte Martina Hügi. Vielen war sie noch aus ihrer Zeit in Tägerwilen bekannt – und mit ihrem Programm bewies sie schnell, dass sie weder ihre Pointen noch ihren Bezug zu Tägerwilen verloren hat. Es wurde viel gelacht und zwischendurch schaffte sie sogar etwas eher Seltenes: einen sprachlosen Präsidenten.
Für Essen und Getränke sorgte das Verpflegungsteam, das den ganzen Abend über im Einsatz stand und einen grossen Anteil daran hatte, dass es den Gästen an nichts fehlte.
Und ganz ohne Erinnerungsstück ging es für viele nicht nach Hause: Ein Weinglas der «Achelemanne» und das eine oder andere glitzernde Tattoo begleiteten die Gäste auf dem Heimweg. Welche dieser Erinnerungen länger Bestand hat, dürfte sich inzwischen geklärt haben. 😉
Der grosse Aufmarsch und die vielen Begegnungen zeigten am Ende ziemlich schön, was einen solchen Bürgeranlass ausmacht: zusammensitzen, miteinander reden, lachen – und den «Fiirobig» für einmal etwas länger dauern lassen.
